Der 21. Landesfrauentag der „Wir Frauen – Vorarlberger Volkspartei“ im Architektur Institut in Dornbirn stand unter dem Motto: „Mehr Sichtbarkeit, Mitgestaltung und Mitentscheidung von Frauen auf allen Ebenen.“ In Anwesenheit von Landeshauptmann Markus Wallner und der Bundesleiterin der ÖVP-Frauen, Juliane Bogner-Strauß, wurde Landesrätin Martina Rüscher einstimmig in ihrer Funktion als Landesobfrau wiedergewählt. Zu ihren Stellvertreterinnen wurden die Bezirksobfrauen Angelika Benzer, Andrea Mallitsch, LAbg. Gerda Schnetzer-Sutterlüty und LAbg. Heidi Schuster-Burda gewählt.
Martina Rüscher bedankte sich bei den Delegierten für das Vertrauen und betonte in ihrer Rede eine zentrale Herausforderung der Frauenpolitik: „Es besteht nach wie vor eine gläserne Decke in Bezug auf Führungspositionen in Politik und Wirtschaft. Diese Schieflage lässt sich fachlich nicht begründen. Frauen sind mittlerweile oft besser ausgebildet als Männer, dennoch sind sie in Führungspositionen deutlich unterrepräsentiert. Hier müssen wir Anreize schaffen, um mehr Frauen in Leitungsfunktionen zu bringen.“
Zudem folgte die Feldkircher Stadträtin und Landtagsabgeordnete Julia Berchtold Gabriele Graf als geschäftsführende Landesobfrau nach und wurde in dieser Funktion von den anwesenden Delegierten einstimmig bestätigt. Landesrätin Rüscher freut sich über diese personelle Weichenstellung: „Julia Berchtold steht für ein modernes Frauenbild. ‚Wir Frauen‘ engagieren uns für Gleichberechtigung auf allen Ebenen. Dieses Verständnis wollen wir in die Entscheidungen der Vorarlberger Volkspartei einfließen lassen. Ich bin froh, dass Julia Berchtold sich bereit erklärt hat, diese Aufgabe zu übernehmen, und freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr.“
„Ich setze mich dafür ein, dass mehr Frauen Verantwortung in der Politik übernehmen. Dafür braucht es geeignete Rahmenbedingungen, die Frauen stärken und ermutigen, solche Ämter anzustreben“, formuliert Berchtold das Ziel ihrer Arbeit als geschäftsführende Landesobfrau. Damit dies gelingt, brauche es tragfähige Netzwerke: „Ich sehe es als unsere Aufgabe, solche Netzwerke zu ermöglichen“, so Berchtold weiter.