Anlässlich der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ bekräftigt VP-Frauensprecherin Julia Berchtold das klare Bekenntnis der Volkspartei Vorarlberg zum Schutz von Frauen und Mädchen: „Gewalt gegen Frauen ist durch nichts zu rechtfertigen! Jede Frau, die Opfer von Gewalt wird, ist eine Frau zu viel. Dennoch ist Gewalt gegen Frauen auch in Vorarlberg nach wie vor Realität. „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ schafft Bewusstsein, indem es über die Fakten informiert und die Menschen dafür sensibilisiert. Das ist wichtig, für uns ist Gewaltschutz aber ein Auftrag für jeden einzelnen Tag im Jahr.“
Insgesamt sind die Zahlen nach wie vor alarmierend: Jede dritte Frau in Österreich ist im Laufe ihres Lebens von körperlicher, psychischer und/oder sexueller Gewalt betroffen. 2023 gab es in Österreich 42 Femizide. „Diese Fakten dürfen nicht relativiert oder verdrängt werden – sie müssen uns alle wachrütteln“, so Berchtold weiter. Die Vorarlberger Volkspartei verurteilt jede Form von Gewalt an Frauen und Mädchen. Es geht um den Schutz der Menschenwürde und die Wahrung grundlegender Rechte.“
Neben gezielter Unterstützung für Betroffene ist insbesondere die Prävention entscheidend: „Aufklärung, Sensibilisierung und Information müssen das ganze Jahr über stattfinden – in Bildungseinrichtungen, am Arbeitsplatz, im öffentlichen Raum.“ Ein gutes Beispiel dafür ist das ifs Gewaltpräventionsprojekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“, das in Vorarlberg in Bregenz, Hohenems, Feldkirch und Lustenau umgesetzt wird. Ziel des Projekts ist es, Menschen zu ermutigen, bei Gewalt nicht weg-, sondern hinzuschauen.
Die UN-Kampagne „Orange The World“ findet jährlich zwischen dem 25. November, dem „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“, und dem 10. Dezember, dem „Internationalen Tag der Menschenrechte“, statt. „Die weltweite Beteiligung ist ein starkes Zeichen der Solidarität – mit der klaren Botschaft: Wegschauen ist keine Option!“, so Frauensprecherin Julia Berchtold abschließend.