VP-Frauensprecherin Julia Berchtold, begrüßt einstimmig gefassten Beschluss des Nationalrats zur Informationsoffensive gegen K.O.-Tropfen. „K.O.-Tropfen sind eine heimtückische Gefahr – unsichtbar, geschmacklos und oft schwer nachweisbar. Der beschlossene Schritt ist deshalb ein starkes Signal: Wir schützen Frauen, Mädchen und alle potenziell Betroffenen vor dieser Form der Gewalt und setzen auf Prävention, Aufklärung und gesellschaftliches Bewusstsein“, so Berchtold.
Der Antrag ist Teil des Nationalen Aktionsplans gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Er sieht eine breit angelegte Informationskampagne vor. Ziel ist es, insbesondere junge Menschen zu sensibilisieren und die Öffentlichkeit verstärkt über Risiken, Schutzmaßnahmen und Unterstützungsangebote aufzuklären.
„Es geht um mehr als nur um Information – es geht um Haltung. Wer anderen heimlich Substanzen ins Getränk mischt, begeht kein Kavaliersdelikt, sondern gefährdet Menschenleben. Wir brauchen ein klares Nein zu solchen Übergriffen und ein starkes gesellschaftliches Ja zu Schutz und Solidarität mit Betroffenen“, betont Berchtold.
Die Frauensprecherin der Volkspartei verweist auf erfolgreiche regionale Präventionsprojekte, wie die Vorarlberger Aktion „Ist Lotta da?“ und fordert deren Intensivierung: „Workshops an Schulen, Partnerschaften mit Veranstaltern, direkte Ansprechpersonen in Clubs – das sind Maßnahmen, die wirken. Es ist wichtig, all dies voranzutreiben.“