Femizid in Bludenz wirft Fragen auf

Gewaltprävention im Land muss gestärkt werden

Die Landesleiterin von Wir Frauen VVP, Martina Rüscher, sowie VP-Frauensprecherin Gabriele Graf zeigen sich zu tiefst betroffen von der heute bekannt gewordenen Bluttat in Bludenz an einer 32-jährigen Frau. „Wir sind erschüttert, dass solche Taten auch in Vorarlberg immer wieder passieren. Jeder Femizid ist einer zu viel! Unsere Gedanken sind aktuell bei den Angehörigen des Opfers“.

Für die Frauensprecherin der Vorarlberger Volkspartei ist diese Tat auch Anlass, die bestehenden Präventionsmaßnahmen im Land auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen: „Es gibt verschiedene Anlaufstellen, die gefährdeten Frauen, aber auch gewalttätigen Männern Hilfe anbieten. Ich stelle mir jedoch die Frage, ob diese Angebote in der Bevölkerung bekannt und in Anspruch genommen werden und wenn ja, ob sie die gewünschte Wirkung entfalten“, sieht Graf die Notwendigkeit, hier umgehend zu evaluieren.

Die Landesleiterin, Martina Rüscher, weist zudem auf die Bestrebungen und Bemühungen in den Spitälern hin, damit auch dort weiterhin gute Anlaufstellen für Frauen gegeben sind.

Foto: Vorarlberger Volkspartei


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