Vorarlberg setzt Impfungen fort

Rund 4.000 Dosen werden übers Wochenende verimpft; Impfstraße für Gesundheitspersonal wird eingerichtet


Gesundheitspersonal in den Spitälern und im niedergelassenen Bereich, das sich impfen lassen möchte, wird dieses Wochenende (Freitag bis Sonntag) geimpft, kündigt Landesrätin Martina Rüscher an. Auch die Impfungen in den Pflegeheimen werden kommende Woche mit Hochdruck fortgesetzt.

Laut Information des Bundes stehen derzeit zusätzliche Impfdosen zur Verfügung. „Wir erwarten nach aktuellem Stand rund 4.000 Dosen. Das für Vorarlberg mögliche Kontingent rufen wir jedenfalls sofort ab und stellen es im Wesentlichen dem Gesundheitspersonal zur Verfügung, da wir hier die Organisation der Verimpfung über Spitäler und Ärztekammer sehr schnell auf die Beine stellen können“, erklärt Landesrätin Rüscher. Der Impfstoff wird bis Freitag (8. Jänner) geliefert und soll von Freitagnachmittag bis Sonntagabend verimpft werden. Die Impfungen in den Spitälern werden vor Ort durchgeführt. Für das Gesundheitspersonal im niedergelassenen Bereich (Arztordinationen sowie Apotheken) wird eine erste Impfstraße im Messequartier Dornbirn eingerichtet. Auch in den Pflegeheimen wurden die Impfungen fortgesetzt, diese Woche in Dornbirn und Alberschwende. Aufklärungen und Einmeldungen laufen auf Hochtouren, sobald der Impfstoff nächste Woche da ist, werde weiter geimpft.

Dank an Spitäler, Ärztekammer, Rotes Kreuz und Pflegeheime

„Mit dieser kurzfristigen und konzertierten Maßnahme immunisieren wir eine wichtige Bevölkerungsgruppe, die bei der Bekämpfung dieser Pandemie an vorderster Stelle steht“, betont Rüscher. Die Landesrätin dankt den Organisationsteams in den Spitälern, der Ärztekammer, der Zahnärztekammer und dem Roten Kreuz für ihren Einsatz. Hunderte ÄrztInnen hätten sich über Organisation der Ärztekammer bereit erklärt, in Vorarlberg in mobilen Teams oder Impfstraßen zu impfen: „Ohne ihre tatkräftige Mitwirkung und Unterstützung wäre diese Impfaktion in dieser Dimension nicht durchführbar.“

Vorbereitungen für Gesamtbevölkerung laufen

Auf Hochtouren laufe auch bereits die Planung für das Impfen einzelner Bevölkerungs- und Berufsgruppen. „Dafür ist eine digitale Vormerkplattform in Ausarbeitung, die noch im Jänner online gehen wird. Je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs ist somit eine rasche Information an Impfinteressierte möglich. Noch im Jänner könnte über dieses System eine Impfung für ältere Personen angeboten werden, sofern Impfstoff verfügbar ist.“, informiert Landesrätin Rüscher.

Foto: mauche.eu


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