Kostenlose und unbürokratische Lösung wird gut angenommen

Gäste-Registrierung: Landesweite digitale Lösung bereits bei mehr als 400 Gastronomiebetrieben im Einsatz

Seit Wochenbeginn besteht eine Gäste-Registrierungspflicht für den Gastronomiebereich in Vorarlberg. Zur Unterstützung bietet das Land gemeinsam mit den Vorarlberger Destinationen ein kostenloses digitales Tool an, das auf einer einfach zu handhabenden QR-Lösung basiert, informiert Landesrat Christian Gantner: „Dieses landesweite Angebot wird gut angenommen und ist bereits bei mehr als 400 Gastronomiebetrieben im Einsatz.“

Die Bereitstellung einer kostenlosen landesweiten und digitalen Lösung zur Kontaktnachverfolgung bei Gästen ist Teil der umfassenden Sicherheitsstrategie „Winterkodex Vorarlberg“, die das Land gemeinsam mit der Tourismusbranche ausgearbeitet hat. Anlassbedingt – Stichwort Gästeregistrierung in der Gastronomie – wurde es vorzeitig aktiviert. Nach dem ersten Wochenende haben sich mehr als 400 Vorarlberger Gastronomiebetriebe registriert. „Dieser hohe Zuspruch zeigt, dass die ausgewählte QR-Lösung einfach und ohne großen Aufwand branchenunabhängig eingesetzt werden kann“, sagt Landesrat Gantner und ruft zur möglichst vielfachen Anwendung auf: „Jeder Betrieb und jede Institution kann dieses Tool kostenlos verwenden. Davon profitieren auch die Gäste.“


Die Registrierung erfolgt unter https://messageorganizer.com/vorarlberg-registrierung-digitales-gaestebuch/. Nach der Online-Registrierung erfolgt im Regelfall bis zum nächsten Werktag die Freischaltung. Dann kann der QR-Code für das Lokal heruntergeladen oder auch zusätzliche QR-Codes pro Tische online generiert und ausgedruckt werden. Die Daten selbst liegen beim Anbieter mtms solutions aus Salzburg, dieser ist auch der Datenverantwortliche. Im Ernstfall übernimmt der Betreiber auch die Datenübermittlung an die Gesundheitsbehörde.


Auf der Webseite des Winterkodex unter https://winterkodex.vorarlberg.travel/contact-tracing/ können sich Interessierte über die Anwendung umfassend informieren. Neben Erläuterungen zur Anwendung stehen dort auch grafische Vorlagen bereit, in die der QR-Code kopiert und ausgedruckt werden kann.

„Mit diesem digitalen kostenlosen Serviceangebot wird der Aufwand für die Betriebe so gering wie möglich gehalten werden“, betont der Landesrat abschließend. Die Kosten für das System tragen Land Vorarlberg und die Destinationen.

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