Masken schützen auch vor Heimquarantäne

Maskentragen sorgt für Sicherheit am Arbeitsplatz und verhindert 10-tägige Quarantäne

Die steigenden COVID-19 Zahlen stellen die heimische Wirtschaft aktuell vor beträchtliche Herausforderungen: „Von einer Ansteckung sind oft auch sogenannte Kontaktpersonen betroffen, die mit dem Infizierten in engen - oft auch beruflichen Austausch - waren. Sowohl positiv getestete Personen als auch deren Kontaktpersonen Kategorie 1 müssen umgehend abgesondert werden und sind dann in der Regel für 10 Tage in Heimquarantäne. Dieses Prozedere ist für viele Betriebe mit Blick auf die Planbarkeit und Verfügbarkeit von Personal sehr herausfordernd“, berichtet VP-Wirtschaftssprecherin Monika Vonier.

Mit einer kürzlich erfolgten Neuregelung ist sichergestellt, dass diese Quarantäneregelung für Kontaktpersonen des Erkrankten keine Anwendung findet, wenn sowohl die erkrankte Person als auch die Kontaktpersonen  am Arbeitsplatz ständig einen Mund-Nasenschutz getragen haben: „Mit dieser Schutzmaßnahme wird einerseits gewährleistet, dass das Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz deutlich reduziert wird und auf der anderen Seite muss ich als Kontaktperson der Kategorie 1 nicht mehr isoliert werden“, erläutert VP-Abgeordneter Thomas Winsauer die neuen rechtlichen Spielräume für Unternehmen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese werden als Kontaktperson Kategorie II eingestuft und dürfen weiterhin arbeiten. Sie werden jedoch angehalten, ihren Gesundheitszustand zu überwachen und soziale Kontakte zu reduzieren. Bislang war es bekanntlich so, dass nur eine Schutzmaske der Klasse FFP2 oder höher eine Absonderung verhinderte.

Sowohl Winsauer als auch Vonier appellieren daher an die Unternehmen und deren Mitarbeiter - wo immer möglich - einen Mund-Nasenschutz zu verwenden: „Das ist wirtschaftlich eine Entlastung für die Betriebe. Darüber hinaus bremst der Mund-Nasenschutz nachweislich die Ausbreitung des Virus. Wir müssen alles tun, um einen zweiten „Lockdown“ zu verhindern und dafür ist das häufige Tragen der Maske eine ganz entscheidende Maßnahme!“

Die beiden Abgeordneten kündigen zudem angesichts der aktuellen Diskussionen rund um das Thema COVID-Testungen und den damit verbundenen Quarantäneregelungen im Sinne einer seriösen Auseinandersetzung eine umfassende Landtagsanfrage an Landesrätin Rüscher an.


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