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Frauen-Politiklehrgang für Vorarlberg + Liechtenstein

Der Politiklehrgang für Frauen wird seit 2003 vom Land Vorarlberg und dem Fürstentum Liechtenstein gemeinsam veranstaltet. Er richtet sich an Frauen, die in Institutionen, Kammern, Parteien, öffentlichen Gremien, Organisationen, Vereinen oder Initiativgruppen bereits aktiv sind oder sich zukünftig engagieren wollen. Insgesamt haben schon rund 300 Frauen den Lehrgang absolviert.

Der Politiklehrgang will Frauen befähigen und ermutigen, ihre Anliegen und Potentiale in politischen Gremien und in der Öffentlichkeit einzubringen. Sie werden über den politischen Alltag informiert und lernen politisches Grundwissen und Grundregeln kennen.
Der Lehrgang wird in verschiedenen Modulen angeboten:

  • Standortbestimmung
  • Rhetorik und Argumentation
  • Einführung in politische Strukturen
  • Konfliktmanagement
  • PR- und Medientraining

Zielgruppe: Frauen, die in Institutionen, Kammern, Parteien, öffentlichen Gremien, Organisationen, Vereinen oder Initiativgruppen aktiv sind oder sich künftig enga- gieren wollen.

 

Infos und Links

Info und Anmeldung: Amt der Vorarlberger Landesregierung, Referat für Frauen und Gleichstellung, Römerstraße 15, Bregenz
T 05574-511-24136, E This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., www.vorarlberg.at/frauen


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Mentoringprogramm für Frauen

Ziel der Frauenbewegung ist es auch, Frauen zu aktivem Gestalten durch politisches Engagement zu ermutigen.

Erfahrungsgemäß wünschen sich viele Frauen ein langsames „Hineinwachsen“. Mit unserem Mentoringprogramm begleiten wir daher motivierte Frauen, die sich heute oder später politisch engagieren (wollen).

Geboten werden

  • laufende Informationen aus erster Hand zu aktuellen Themen,
  • Einladungen zu diversen Veranstaltungen,
  • spezielle Weiterbildungsangebote und
  • eine Abgeordnete als persönliche Mentorin, die für alle Fragen zur Verfügung steht.

Es geht um ein unkompliziertes und unverbindliches „Mitlesen“ und „informiert sein“, es gibt keine Verpflichtungen jeglicher Art, wie Mitgliedschaften, Werbebotschaften, etc.

Wenn wir auch Sie in unseren Verteiler aufnehmen dürfen, senden Sie uns bitte ein This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. - wir nehmen gerne mit Ihnen Kontakt auf!


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Vorarlberger Gleichstellungsbericht

Gleichstellung braucht auch mehr Frauen in der Politik

Anlässlich der Präsentation des aktuellen Gleichstellungsberichts nimmt VP-Frauensprecherin Martina Rüscher zu den Ergebnissen Stellung. Vieles habe sich weiter positiv entwickelt, wie beispielsweise die Ausbildung von Frauen und damit auch die Möglichkeiten für eine entsprechende Erwerbstätigkeit. Dennoch bleibe weiterhin viel zu tun, insbesondere im Bereich der Einkommensunterschiede für gleichwertige Arbeit und der Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen.


Mehr Frauen in die Politik

Einen wichtigen Ansatz sieht Martina Rüscher in der Stärkung von Frauen für politische Funktionen. „Frauen treffen nicht bessere Entscheidungen, aber es werden definitiv bessere Entscheidungen getroffen, wenn Frauen und Männer am Tisch sitzen.“, so Rüscher. In der Vorarlberger Volkspartei habe sich viel getan. Nicht nur auf Bundesebene wurde für Wahlen ein Reißverschluss-System für Listenerstellungen eingeführt, auch im Land haben sich die Gremien auf Betreiben der Frauenbewegung hin entschlossen, künftig auf allen wählbaren Plätzen bei Landtagswahlen 50% Frauen aufzustellen. „Das ist für mich der wichtigste Hebel: Nur wenn Frauen unsere Richtlinien, Verordnungen und Gesetze mit gestalten, schaffen wir bessere Rahmenbedingungen für echte Gleichstellung.“, so Rüscher.

Mehr Wertschätzung für alle Familienmodelle in unserer Gesellschaft

Grundsätzlich braucht eine Gesellschaft Kinder für eine gesunde Entwicklung. Derzeit sieht die Rechnung so aus: 100 Eltern, 66 Kinder, 44 Enkel – über kurz oder lang wird diese Überalterung unserer Gesellschaft in allen Lebensbereichen Auswirkungen haben. Wir müssen also Familien wieder für Kinder begeistern – und dazu braucht es über den Ausbau der Kleinkinderbetreuung hinaus noch viel mehr. Grundlegend ist die Wertschätzung für alle Familienmodelle und zwar in allen Lebensbereichen: Egal ob Mütter oder Väter sich entscheiden, einige Jahre bei den Kindern zu Hause zu bleiben, sich für Teilzeitmodelle entscheiden oder zeitnah wieder voll in die Erwerbsarbeit einsteigen.- alles muss möglich sein und es ist Aufgabe der Politik, negative Auswirkungen insbesondere auf den Pensionsbezug sowie bei der Steuerbelastung so weit wie möglich abzuschwächen. Ein wichtiger Baustein wäre für Rüscher ein automatisches Pensionssplitting für die Zeiten der Kleinkindererziehung und auch der Angehörigenpflege. „Wir werden immer Menschen brauchen, die dieser wichtigen Aufgabe Zeit widmen – dieses Splitting würde dazu beitragen, Nachteile beim späteren Pensionsbezug zumindest teilweise abzufedern. Es braucht aber auch viel mehr Verständnis für die wichtige Aufgabe der Elternschaft in der Gesellschaft: flexible Arbeitszeitmodelle für Eltern, motivierende Elternbegleitung in Gemeinden oder ansprechende Kinderbereiche in Restaurants und Geschäften sind nur erste Bausteine. Elternsein soll echte Wertschätzung in unserer Gesellschaft erfahren.

Alle tragen Verantwortung für persönliche Absicherung

Neben allen Maßnahmen, die die Politik setzen kann, braucht es aber auch Eigenverantwortung in der persönlichen Lebensgestaltung. „Wir haben in Österreich ein Pensionssystem, mit dem man nach nur 7 Jahren Erwerbsarbeit und 8 Jahren Kindererziehungszeit Anspruch auf eine Eigenpension und Ausgleichszulage auf die Mindestpension hat. Frauen und Männer müssen bei ihrer persönlichen Lebensgestaltung rechtzeitig auf eine entsprechende Absicherung im Alter – auch durch Erwerbsarbeit – achten.“, so Rüscher. „Ich bin z.B. davon überzeugt, dass viele geringfügig Beschäftigte das ausgezeichnete Angebot einer freiwilligen Pensionsversicherung mit EUR 60,00/Monat nicht nützen. Wir werden uns weiter dafür einsetzen, über die Möglichkeiten noch besser zu informieren – aber wir brauchen auch die Bereitschaft, für das eigene Leben Verantwortung zu übernehmen“, so Rüscher abschließend.

Mehr Infos: www.vorarlberg.at


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Jugendstudie: Werte junger Menschen in Vorarlberg

Wie sehen Jugendliche ihre Zukunft? Was ist ihnen besonders wichtig in ihrem Leben? Was bereitet ihnen Sorgen? Diese Fragen bilden einen Themenkreis in einer größeren Studie zu Werthaltungen und Verhaltensbereitschaften von 14- bis 16-jährigen Jugendlichen an Vorarlberger Schulen, die von der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg im Jahr 2016 im Auftrag der Vorarlberger Landesregierung durchgeführt wurde.

Hinter den Ergebnissen der Studie "Lebenswelten" stehen die Antworten von 2.079 Schülerinnen und Schülern an Vorarlberger Schulen zu verschiedenen gesellschaftsrelevanten Themenfeldern. In der Auswertung werden Ähnlichkeiten und Unterschiede in den Wertorientierungen von Mädchen und Buben, von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Schultypen und von Jugendlichen mit unterschiedlichem Herkunftshintergrund der Familie betrachtet.

Zentrale Ergebnisse:

  • Die Beziehung zu den Eltern ist von zentraler Bedeutung für die Jugendliche.
  • Werte und Ziele spiegeln die jugendliche Lebenswelt: Bei einer durchwegs positiven Sicht auf ihre Zukunft haben 14- bis 16-Jährige dennoch Angst vor Krieg und Terror, einer zunehmenden Umweltverschmutzung oder einer schweren Krankheit.
  • Belastende Situationen erhöhen das Risiko gesundheitlicher Beschwerden
  • Politisch nicht übermäßig interessiert, aber zufrieden mit der Demokratie
  • Eher offene Einstellung zu Integration und Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen
  • Hohe Bildungsziele und Erwartungen an die Schule
  • Viel Freizeit und später einen sicheren Arbeitsplatz
  • Jugendliche in Arbeitsmarktinitiativen haben ähnliche Werte und Ziele wie Schüler/innen

 

Infos und Links

Presseunterlage: Zentrale Ergebnisse aus der empirischen Jugendstudie


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