Jugendstudie

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Jugendstudie: Werte junger Menschen in Vorarlberg

Wie sehen Jugendliche ihre Zukunft? Was ist ihnen besonders wichtig in ihrem Leben? Was bereitet ihnen Sorgen? Diese Fragen bilden einen Themenkreis in einer größeren Studie zu Werthaltungen und Verhaltensbereitschaften von 14- bis 16-jährigen Jugendlichen an Vorarlberger Schulen, die von der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg im Jahr 2016 im Auftrag der Vorarlberger Landesregierung durchgeführt wurde.

Hinter den Ergebnissen der Studie "Lebenswelten" stehen die Antworten von 2.079 Schülerinnen und Schülern an Vorarlberger Schulen zu verschiedenen gesellschaftsrelevanten Themenfeldern. In der Auswertung werden Ähnlichkeiten und Unterschiede in den Wertorientierungen von Mädchen und Buben, von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Schultypen und von Jugendlichen mit unterschiedlichem Herkunftshintergrund der Familie betrachtet.

Zentrale Ergebnisse:

  • Die Beziehung zu den Eltern ist von zentraler Bedeutung für die Jugendliche.
  • Werte und Ziele spiegeln die jugendliche Lebenswelt: Bei einer durchwegs positiven Sicht auf ihre Zukunft haben 14- bis 16-Jährige dennoch Angst vor Krieg und Terror, einer zunehmenden Umweltverschmutzung oder einer schweren Krankheit.
  • Belastende Situationen erhöhen das Risiko gesundheitlicher Beschwerden
  • Politisch nicht übermäßig interessiert, aber zufrieden mit der Demokratie
  • Eher offene Einstellung zu Integration und Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen
  • Hohe Bildungsziele und Erwartungen an die Schule
  • Viel Freizeit und später einen sicheren Arbeitsplatz
  • Jugendliche in Arbeitsmarktinitiativen haben ähnliche Werte und Ziele wie Schüler/innen

 

Infos und Links

Presseunterlage: Zentrale Ergebnisse aus der empirischen Jugendstudie


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