Kunst schafft Werte

Kultur ist ein wesentlicher Gradmesser für die hohe Lebensqualität


„Ziel ist die Stärkung des Bewusstseins für die Bedeutung von Kulturarbeit, die Festigung des Selbstbewusstseins für Kunst und Kultur bei den Bürgerinnen und Bürgern und das Sichtbar- und Zugänglichmachen von Kunst und Kultur auch abseits von touristischen und ökonomischen Anforderungen“, so VP-Kultursprecher Christoph Thoma, der gemeinsam mit dem Grünen Kultursprecher Bernie Weber als Motor diesen kulturpolitischen Diskurs angestoßen hat.

Das Land Vorarlberg baut auf einer stringenten Kulturstrategie auf, die 2016 beschlossen worden ist. Kultur sei kein starres System, sondern ein dynamisch bewegtes Verhandlungsfeld, heißt es in diesem Papier. „Jetzt heißt es über das ästhetische Erlebnis hinaus, für das Kunst per se steht, gesamtgesellschaftliche Wirkungen zu thematisieren“, ergänzt Thoma. Kunst und Kultur schafft bekanntlich einen Beitrag zur Identität des Landes, steigert die Attraktivität des Standorts, fördert die urbane und die regionale Entwicklung, leistet einen Beitrag zur wirtschaftlichen Prosperität des Landes und dient als Gradmesser für einen hohe Lebensqualität.

Im Rahmen der Pandemiebekämpfung hat das Land im vergangenen Jahr 900.000 Euro an zusätzlichen Mitteln in die Kunst- und Kulturszene investiert, für 2021 sind weitere 500.000 Euro an Impulsen für Atelierförderungen, Stipendienprogramme und „Kultur im Jetzt“ budgetiert. „Ich verweise nochmals darauf, dass Kunst keine reine Freizeitbeschäftigung ist. Die Auseinandersetzung mit Kunst fördert die Persönlichkeitsentwicklung, stärkt unsere Kommunikationskompetenz, macht Menschen kreativer! Kunst schafft Werte, jedes Bild hat einen monetären Wert, jeder Text, der geschrieben wird, jedes Musikstück, das aufgeführt wird, soll fair entlohnt werden“, schließt der VP-Kultursprecher.

Foto: Daniel Mauche 


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