Star InactiveStar InactiveStar InactiveStar InactiveStar Inactive

Aufsichtsrätinnen-Datenbank und Kurs

"Frau in der Wirtschaft“ bietet regelmäßig das Kursangebot "Aufsichtsratskompetenz kompakt“ an. Hier werden für vielbeschäftigte Businessfrauen Kernelemente der Rechte und Pflichten im Rahmen von Aufsichtsratstätigkeiten vermittelt. Die Absolventinnen dieses Kurses können sich danach in die Aufsichtsrats-Datenbank auf www.zukunft-frauen.at eintragen lassen.

Teilnahmevoraussetzungen:

  • Aufrechte Gewerbeberechtigung UND
  •  mind. 5 Jahre selbstständige Tätigkeit oder oder mind.  5 Jahre Führungserfahrung in einer leitenden Position auf Managementebene.
  • Bei Anmeldung für den Workshop muss ein Lebenslauf übermittelt werden.

 Inhalte des Kurses:

  •  Kernelemente der Aufsichtsratstätigkeit
  • Aufgaben im Zusammenhang mit der Geschäftsführung
  • Verantwortung für die Einrichtung ausreichender Finanzinformation, IKS und gegebenenfalls interne Revision sowie Compliance Organisation
  • Aufsichtsratstätigkeit in AG und GmbH: wesentliche Unterschiede
  • Spannungsverhältnis Aufsichtsratsmitglied zum Hauptgesellschafter, dienstrechtliche Fragen
  • Verantwortung, Haftung u. Versicherung

Die Aufsichtsrätinnen können sich anschließend in der österreichweiten Aufsichtsrätinnen-Datenbank registrieren lassen.

 Infos & Links  Information zu Kursangebot: Frau in der Wirtschaft, Vorarlberg

Aufsichtsrätinnen-Datenbank: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft: Zukunft.Frauen


Star InactiveStar InactiveStar InactiveStar InactiveStar Inactive

if:faktum zu Führungs-Positionen für Frauen

Die Ausgabe 2017/01 der Zeitschrift if:faktum widmet sich dem Thema Führungspositionen für Frauen. Derzeit arbeiten zwar mit 65 % nur geringfügig weniger Frauen als Männer (71 %), doch in den Führungsetagen dominieren immer noch Männer. Der Frauenanteil der Geschäftsführungen in den Top-200-Unternehmen lag 2015 bei 5,9 % (Quelle: Arbeiterkammer Wien). Zudem stieg die Teilzeitquote bei Frauen von 27 % im Jahr 1995 auf 47 % im Jahr 2014.

Obwohl Frauen auch in Vorarlberg inzwischen so gut ausgebildet sind wie nie zuvor, sind sie in Entscheidungs- und Führungspositionen stark unterrepräsentiert. dies zeigt eine im Herbst 2016 veröffentliche Erhebung zur Vertretung von Frauen und Männern in den bereichen Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Soziales, Medien, bildung, Wissenschaft, Sport und Kultur. Während in Vorarlberger Unternehmen nur wenige Frauen in einer Führungsposition sind, liegt der Frauenanteil im Kultur- und Sozial- bereich sowie in der Gesundheit und Pflege signifikant höher.

if:faktum 01_17: Frau macht Karriere


Star InactiveStar InactiveStar InactiveStar InactiveStar Inactive

Gehaltsschere: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Lt. Einkommensbericht des Rechnungshofes verdienen Frauen nach wie vor und in allen Beschäftigtengruppen deutlich weniger als Männer: 2015 betrug das mittlere Einkommen der Frauen 62 % des mittleren Männereinkommens. Ein Teil der Einkommensdifferenzen zwischen den Geschlechtern lässt sich auf Teilzeitarbeit der Frauen zurückführen. Aber auch wenn nur ganzjährig Vollzeitbeschäftigte verglichen werden, erreicht der Median des Bruttojahreseinkommens der Frauen nur 83% des mittleren Männereinkommens. Frauen sind zudem häufiger als Männer in Dienstleistungs- und Hilfstätigkeiten und damit in schlechter bezahlten Berufen zu finden.

Im Bundesländervergleich zeigt sich der größte Einkommensunterschied in Vorarlberg. Männer verdienen hier mit 37.986 Euro im Vergleich zu den anderen Bundesländern am meisten, Vorarlberger Frauen erreichen hingegen mit 18.898 Euro nur die Hälfte des mittleren Einkommens der Männer.

Frauen müssen für ihre Leistungen gleich entlohnt werden wie Männer. Vieles wurde in den letzten Jahren umgesetzt, dennoch trügt der Schein, dass dieses Ziel bereits erreicht sei.

Dafür braucht es Transparenz und Information sowie eine Überprüfung der Geschlechtergerechtigkeit und Geschlechtersensibilität der gesetzten Maßnahmen.
Frauenförderpläne und Mentoring zur Frauenförderung sind notwendig. Ebenso sollen Offensiven, bestehende Rollenbilder bereits ab der schulischen Ausbildung aufzubrechen, weiterhin gestärkt werden.

Eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung soll diese Maßnahmen begleiten.

Wir VP Frauen fordern eine Überprüfung der Geschlechtergerechtigkeit und Geschlechtersensibilität von Maßnahmen und unterstützen alle Aktivitäten, um berufliche Rollenbilder hinsichtlich ihrer besonderen Eignung für Frauen oder Männer aufzubrechen. Es muss sichergestellt sein, dass Frauen und Männer für gleichwertige Tätigkeiten auch gleich entlohnt werden.

Infos & Links

Land Vorarlberg: Broschüre "Indikatoren für die Gleichstellung von Frauen und Männern"

Land Vorarlberg: Regionaler Aktionsplan für Gleichstellung der Geschlechter in Vorarlberg

if Faktum 01_16: Gender pay gap


© 2019 Vorarlberger Volkspartei | Frauenbewegung Vorarlberg